Sensing Loss

Foto Samuel Taylor

Sensing Loss ist eine Zusammenarbeit zwischen Cement Fields, der Floating University Berlin und Three Rivers. Das Projekt widmet sich den vielen Formen des Naturverlusts an drei Standorten in Deutschland und England und untersucht, wie ökologische Veränderungen in Landschaften erfahren, erinnert und verhandelt werden.

https://www.cementfields.org
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https://threeriversbexley.org/

Ausgehend von den Kontexten in Berlin, Bexley und North Kent knüpft das Projekt Verbindungen zwischen Landschaften an den Rändern urbaner Expansion, in denen industrielle Infrastrukturen, menschliche Nutzungen und mehr-als-menschliches Leben eng miteinander verflochten sind. Die hier geplanten oder bereits umgesetzten Infrastrukturprojekte werden häufig als nachhaltig oder „grün“ bezeichnet. Gleichzeitig gefährden sie bestehende Ökosysteme und greifen tief in die ökologischen, sozialen und kulturellen Beziehungen ein, die diese Orte über lange Zeit geprägt haben.

Als internationaler Austausch bringt Sensing Loss Künstler*innen, Aktivist*innen und lokale Akteure zusammen, um ihre Erfahrungen von ökologischer Zerstörung, Verlust und Wandel miteinander zu teilen. Im Mittelpunkt stehen Landschaften, deren Lebensräume durch Bau- und Infrastrukturprojekte unter Druck geraten.

Durch ein hybrides Programm aus gemeinsamen Erkundungen vor Ort und digitalen Begegnungen entstehen Räume für Dialog, gegenseitiges Lernen und solidarische Verbindungen. Das Programm untersucht, wie künstlerische und verkörperte Praktiken dazu beitragen können, Erfahrungen von planetarem Verlust und der Enteignung von Land und Erde, zu verarbeiten und zu hinterfragen. Indem Sensing Loss Raum schafft, diesen Schmerz sichtbar zu machen, zu benennen und in Beziehung zu setzen, eröffnet das Projekt kollektive Formen des Erinnerns, Lernens und Widerstands.

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